Männerwochenende Teil 2

Beim “1. Echte-Männer-Wochenende!” am 26. – 28. August könnt Ihr neben vielen anderen Dingen u.a. die Moves des von Frank Rose speziell entwickelten RAUNEN-YOGAs © erlernen!

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Fernab von übertriebener Esoterik, irgendwelchem Simsalabim oder unnötigem Firlefanz, welches nur vom Wesentlichen ablenkt, wird hierbei geschwitzt, genauso wie auf der anderen Seite entspannt und dabei ganz einfach ehrliche und urwüchsige Körperbeherrschung trainiert!

RAUNEN-YOGA © kann sowohl vor als auch nach einem anderen anstrengenderen Work-out (z.B. Aufwärmen vor dem Boxen!) trainiert werden, eignet sich genauso gut aber auch als Trainingseinheit ganz allein!

Sämtliche Übungen der sogenannten 1. Form eignen sich zudem hervorragend, um diese komplett im Freien an einem schönen Ort wie dem eigenen Garten, öffentlichen Parkanlagen oder sogar auf einem etwas größeren Balkon zu Hause etc. zu absolvieren :-)

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Eine Trainingseinheit dauert in etwa eine halbe Stunde – sie kann also gut mal in der Mittagspause oder bei zu wenig Zeit, extra ein Fitnessstudio aufzusuchen, dazwischen geschoben werden und das Beste daran: die komplette 1. Form kann überall, praktisch ohne zusätzliche Trainingsgeräte – bis auf den eigenen Körper natürlich ;-) – oder ohne eine Matte/Unterlage durchgeführt werden.

Und trotzdem: es ist deutlich anstrengender als es vielleicht auf den ersten Blick aussieht :-)

Ihr werdet Muskeln spüren, von deren Existenz Ihr bisher nicht einmal eine Ahnung hattet!!

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Mehr Infos zur Veranstaltung: Das “1. Echte-Männer-Wochenende!”

Details auf FB: Männer Wellness Wochenende

Das 1. “Echte Männer” Wochenende unter der Mühle :-)

Das 1. „Echte Männer“ Wochenende unter der Mühle
“Sie kamen als Fremde und gingen als Männer”
Das ultimative Open-Air-Männer-Wochenende im Park „Alte Mühle an der Dong “ am Niederrhein
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Samstag, 27.08.16 – Sonntag, 28.08.16

Hotel-Check In: Freitag, 26.08.2016 bis 21.00 Uhr
Hotel-Check Out: Sonntag, 28.08.2016 19.00 Uhr

2 Übernachtungen im ***Hotel Dampfmühle,
47506 Neukirchen-Vluyn

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Event:

Sa. von 08.30 Uhr bis 22.00 Uhr
So. von 08.30 bis 16.00 Uhr

Preis pro Teilnehmer: 450,- € (all inclusive)

Programm:

Abmarsch zur Mühle um 08.00 h – die Männer haben sich wie richtige Männer nass rasiert und eiskalt abgeduscht! Im Gepäck führen sie Wechselwäsche, Handtuch, Regenzeug und alles, was man sonst noch so brauchen wird! Und sie haben gute Laune, weil sie Ihrer naturgemäßen Bestimmung zugeführt werden!

- Meet & Greet mit Bestseller-Autor, „Obermacho“ Dr. Joachim H. Bürger (“Mann bist DU gut!”) und Männerbuch-Autor Frank Rose (“Störfall Frau” / “Mann sei Mann”)

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- Raunen Yoga mit Frank Rose zur männlichen Vitalitäts-Steigerung. Ein geschlossenes System zum Nachüben für zu Hause. Mit Deinen neuen Yoga Kenntnissen wirst Du Deine Attraktivität gegenüber dem schwachen Geschlecht um mindestens 350% auf der Esoterikskala erhöhen, und Dir den ein oder anderen ONS maximal erleichtern!

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- Box-Training mit echten Profi-Box-Trainern, welche Dir die richtigen „Moves“ beibringen, wer sich traut in den Ring zu steigen kann dies tun, auch als Sparringspartner!

2016-07-17-PHOTO-00011677Selbstverständlich haben wir einen Ringarzt am Gym. Einen Mundschutz bekommst Du von uns. Aber Männer: nachher nehmt Ihr Euch wie echte Kerle in den Arm! Nebenbei bringen wir Dir den ein oder anderen „Dirty- Trick“ bei wie Du Dein Gegenüber wie im besten Western umhaust! Für die Mutigen unter Euch steht Patrick Korte - ein Essener Profi-Boxer (5 Kämpfe, alle siegreich in der ersten Runde durch Technisches K.O.) als Sparringpartner zur Verfügung ;-)

- Wave-Spinning als Grenzerfahrung für die ganz Harten! Wie schon im Mittelalter sich die Müllerburschen bei ganz starken Wind an einen Mühlenflügel gebunden haben werden wir dies nachtun! Aber Achtung das ist nur für die ganz abgewichsten unter uns und sicher keine Pflichtübung!

- Lagerfeuer-Romantik mit Western-Grillabend beim Sound von Los Molineros. 2 Vollblutmusiker in der zweiten Lebenshälfte die wissen was Balsam für die Ohrmuschel ist. Mit den Klängen im Hintergrund tun wir das was wir am besten können: Grillen, Saufen und Gespräche unter Männern führen! IMG_1901 Lagerfeuer

- Einführung in die Ernährung nach hipper Rohkost, um genug Gesprächsstoff zu haben beim Eindringen in neue weibliche Jagdreviere, wo Du fast (noch) keinen Wettbewerb hast! Wir zeigen und erklären dir die Grundlagen der Rohkost, die Dich verbunden mit Deinen schauspielerischen Fähigkeiten zum perfekten Match für jede „Bio- Schnitte“ machen.

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- Moderierte Selbstfindungs-Gruppengespräche am Lagerfeuer – auch zu brenzligen Lebensfragen mit Fachleuten! Junge wir meinen es Ernst, sehr Ernst! Wenn die Nation uns braucht dann sind wir da. Natürlich könnt Ihr jederzeit unsere Ärztin und unsere Rechtsanwältin ansprechen. Egal ob morgendliche Lattenmüdigkeit oder Drachenentsorgung (Scheidung) – mit uns könnt Ihr Reden! Wir sind für Euch da!

- Symbolische Hexen-Verbrennung als Ritual zur Ex- (Frau) Entsorgung und der inneren Befreiung! Gemeinsam projizieren wir all das Unrecht, was uns Frauen angetan haben, in diese Strohpuppe und lassen sie „in Flammen aufgehen“. Ein herrlicher Akt der Befreiung, gepaart mit einem anständigen Hauch Voodoo.

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- Karaoke Mutprobe
mit Profi-Begleitung für die unter uns, die Eier haben. Egal – wir sind unter Freunden und obwohl Du etwas leise angefangen hast, wirst Du vom Klatschen Deiner Freunde angefeuert und immer besser und lauter.

- und vieles mehr für Männer, für echte Männer!

Weitere Infos + Anmeldung unter: Männer-Wellness-Wochenende

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Nach dem Kampf … Interview mit Patrick Korte

Hallo Patrick, herzlichen Glückwunsch auch Dir zu Deinem Sieg im Vorkampf bzw. Eröffnungskampf zum Klitschko Event am letzten Samstag! Lassen wir das Ereignis noch einmal Revue passieren …

Wie hast Du Dich auf Deinen Kampf vorbereitet?

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Patrick mit seinen Trainern Sebastian Tlatlik + Frank Rose nach dem Sieg

Die Vorbereitungszeit war diesmal wirklich hart, ich habe sehr viel trainiert mit meinem Trainer Sebastian Tlatlik und nach Franks Vorgaben habe ich meine Kondition deutlich verbessert. Besonders brenzlig wurde es, als ich noch eine Woche vorher beim Sparring eine Augenverletzung erlitt. Ich habe einen Handschuh ins Auge bekommen, was zu einer Abschürfung der Hornhaut führte. Ich konnte ein paar Tage lang fast nichts sehen auf dem Auge, pünktlich zum Kampf war zum Glück aber wieder alles ok. Es hat mich nicht mehr beeinträchtigt dabei. Ich war natürlich aufgrund der Größe der Kulisse und des Publikums am Samstag schon extrem nervös vorher. Ich hatte direkt um 19 Uhr den ersten Kampf, den sogenannten Eröffnungskampf. Zu dem Zeitpunkt war schon ein Teil der Leute da, zum Glück noch nicht alle, aber so 500 – 600 Leute waren bestimmt anwesend und haben zugesehen.

Patrik mit Frank beim Tappen

Patrick mit Frank beim Tapen

Ich habe aber trotzdem gut geschlafen in der Nacht davor, am Samstag selbst habe ich tagsüber noch Baby gesittet bis 13 Uhr und auf unsere beiden Kleinen aufgepasst bis meine Frau schließlich um 13 Uhr von der Arbeit nach Hause kam. Das war sogar ganz gut, so war ich wenigstens abgelenkt und konnte mich nicht weiter in meine Nervosität hereinsteigern. In der Kabine habe ich mich dann mit Sebastian erst noch warm gemacht bevor es losging. Wir waren generell etwas unter Zeitdruck, da wir in dem Gewühle dort relativ langwierig einen Parkplatz suchen mussten und ja direkt den ersten Kampf hatten. Daher haben wir sofort losgelegt mit dem Tapen etc. Bei mir wurden die Tapes nicht extra kontrolliert, da ich keinen Titelkampf bestritten habe. Aber generell werden immer für jeden Kämpfer neue Handschuhe vor dem Kampf ausgegeben, meine waren etwas eng am Daumen geschnitten, das war nicht ganz optimal, jedenfalls würde ich mir die persönlich nicht selbst kaufen in der Größe.

Mit Sebastian beim Aufwärmen in der Kabine

Mit Sebastian beim Aufwärmen in der Kabine

Wie war der Kampf selbst?

Mein Gegner Jens Leicht ist erst am Abend vor dem Kampf angereist, wir haben uns daher im Ring zum Kampf das erste Mal „live“ gesehen. Er wurde im Hotel nachgewogen am Freitagabend. Er sollte schon letztes Mal gegen mich kämpfen, da hat er aber kurz vorher abgesagt. Letztlich muss man ihm wirklich zugute halten, dass er nun der erste Gegner von mir war, der den Augenkontakt während des gesamten Kampfes gehalten hat und sich seiner Sache anfangs sogar ziemlich sicher war. Er dachte wohl, mit meinem ersten Schlag, das wäre Zufall. Der Kampf war mit unter einer Minute ziemlich kurz, aber bei mir hat einfach jeder Schlag gesessen. Jens ist zunächst einmal zu Boden gegangen, hat sich aber wieder aufgerappelt und anschließend noch mehrfach im Stehen einen Schlag von mir abgekriegt, da torkelte er schon. Als der Ringrichter dies bemerkte, hat er den Kampf aufgrund TKO (= technischem KO) abgebrochen. Der Ringrichter musste ihm erklären, dass der Kampf zu Ende sei, das hat er gar nicht mehr realisiert und der Ringrichter musste ihn schließlich in seine Ecke zurückbringen, da er diese allein augenscheinlich nicht mehr wieder gefunden hätte.

Es beginnt ...

Ecke … mit Sebastian und Frank

Der Abbruch zu dem Zeitpunkt war aber wirklich besser, er wäre danach nur zum zweiten Mal gefallen und hätte sich nicht mehr aufrappeln können. Das TKO wird grundsätzlich aus gesundheitlichen Gründen für den Unterlegenen ausgesprochen, es wird in dem Fall zeitig abgebrochen, um diesen zu schonen und zu verhindern, dass er bleibende Verletzungen oder Schäden davon trägt, wenn ohnehin klar ist, dass er dauerhaft zu Boden gehen wird.

Ecke2Die Veranstaltung als solche war schon ein Mega-Event, in dieser Größenordnung habe ich das noch nicht erlebt. In der Esprit Arena spielt ansonsten Fortuna Düsseldorf Fußball, es ist eine sogenannte Multifunktionshalle. Es waren eine Menge Prominenter vor Ort. Wir waren während der Vorkämpfe ganz vorne direkt am Ring, hinterher wurden wir leider auf die Tribüne verbannt, als der Hauptkampf begann. Ich bin aber trotzdem bis zum Schluss dageblieben und habe mir auch Klitschko gegen Fury angesehen. Meiner Meinung nach war Fury nicht schlecht, aber Klitschko hat es ihm auch extrem leicht gemacht, der war diesmal nicht gut vorbereitet oder hatte einen schlechten Tag. Ich hätte gedacht, das Klitschko gewinnt, eigentlich fast bis zum Schluss … aber es war schließlich ein faires Punkteurteil für Fury, es sah nicht abgesprochen aus. Überhaupt haben die Beiden sehr fair gekämpft, sportlich, haben nicht blind draufgehauen auf den Anderen und es gab offensichtlich keinerlei Weltmeisterbonus, sondern es wurde komplett neutral gepunktet.Frank

Wie hast Du den Sonntag, den Tag nach dem Kampf verbracht?

Den Sonntag habe ich ganz relaxt mit meiner Familie verbracht, eigentlich fast wie immer, einfach ein ganz normaler entspannter Sonntag. Schön war, dass ich endlich wieder essen konnte, was ich wollte. Ich habe sonntags ohnehin meinen sogenannten „Cheat Day“, d.h. ich darf essen, was ich will. Ich mache immer 6 Tage lang Diät und sonntags habe ich dann quasi „frei“. Aber diesmal war ich zudem völlig ohne Anspannung, das war besonders angenehm. Vor dem Kampf habe ich mich schon die letzten 6 – 4 Wochen in einem extremen Kampfmodus befunden und die Anspannung wuchs langsam, je näher der Kampf rückte. Ich mache jetzt erst einmal eine Woche lang komplett Pause, ein Cheat Day nach dem anderen (lacht) und beginne danach wieder mit einem lockeren Training bis Ende des Jahres. Am 12. Februar ist voraussichtlich mein nächster Kampf angesetzt, er findet wieder in Essen im Recover Fight Club statt.

Kurze Beratung ...

Kurze Beratung …

Bist Du zufrieden mit dem Kampf?

Grundsätzlich ja, auch wenn ich mir vielleicht einen etwas stärkeren Gegner gewünscht hätte. Ansonsten bin ich aber wirklich sehr zufrieden und kann auf das Jahr 2015 als ein erfolgreiches Jahr im Boxen zurückblicken. Netterweise hat Jens Leicht im Anschluss an den Kampf auch noch einen sehr netten Post auf Facebook hinterlassen, in welchem er formuliert, dass man in Deutschland von mir sicherlich zukünftig noch einiges zu sehen bekommen wird.

Gegenüberstellung

Gegenüberstellung

Ursprünglich war als mein Gegner Moses Distino vorgesehen. Dieser hatte erst eine ziemlich „große Klappe“ und hat dann plötzlich am Tag vor dem Wiegen am Freitag einen Rückzieher gemacht. Ich war schon etwas verwundert, seine Freundin hatte mich noch am Abend vorher auf Facebook mit einem seltsamen Post in schlechtem Deutsch beleidigt, was ich erst gar nicht verstanden hatte. Sie behauptete, ich würde Steroide nehmen und ihr Freund würde mich eigentlich umhauen, das wäre nur eine Kopfsache bei ihm. Am nächsten Morgen auf der Waage war er dann nicht anwesend, aber da hatten meine Trainer zum Glück schon den Ersatzmann besorgt. Das war schon ein sehr unfaires Verhalten. Jeder von uns ist vorher angespannt, vor allem bei einem Kampf in der Größenordnung. Aber so kurzfristig abzusagen ist sowohl gegenüber dem Gegner als auch dem Publikum äußerst unfair. Viele meiner Freunde hatten Karten gekauft und die waren diesmal nicht gerade billig. Ich musste da ja schließlich auch durch, die Anspannung etc, das bleibt keinem von uns erspart, so etwas ist feige.

Gewonnen!

Gewonnen!

Mit dem Timing das war sowie etwas problematisch: da ich direkt den Eröffnungskampf um 19 Uhr hatte, aber auch erst ab 19 Uhr Einlass war und dies nach den verschiedenen Blöcken aufgeteilt wurde, war mein Stiefvater beispielsweise leider erst gegen 19.30 Uhr in der Halle. Zu dem Zeitpunkt war mein Kampf aber schon vorbei. Die meisten meiner Kumpels haben den Kampf aber zum Glück noch mitbekommen. Und dafür, dass aufgrund der vorangegangenen Terroranschläge in Paris angeblich die höchste Sicherheitsstufe bei dem Event herrschte, waren die Kontrollen eigentlich ein Witz. So herrschte schon ein gewisses Chaos. Aber es fand trotzdem keine Einzelpersonenkontrolle statt, man konnte einfach so mit seinem PKW in das Parkhaus fahren. Beim Event selbst waren jedoch nicht vorher angemeldete Personen nicht zugelassen. Die Lage ist allgemein zur Zeit schwierig … letztlich wird man meines Erachtens gut geplante und vorbereitete Zwischenfälle bei derartigen Veranstaltungen leider kaum vollständig verhindern können. Die Veranstalter und die Polizei müssen sich erst an diese neue Situation gewöhnen und sinnvolle Konzepte finden. Wenn ich da nur an die ganzen Weihnachtsmärkte zur Zeit denke, am besten ist es immer, selbst wachsam zu sein und die Augen offen zu halten! Das ist mein persönlicher Tipp als Fachmann auf dem Gebiet.

Das Team!

Das Team!

Danke Patrick für Deinen ausführlichen Bericht, und jetzt genieß die freie Zeit, viel Spaß!

 

Vorkampf Klitschko – Interview mit Patrick Korte

PatrickbearbeitetEinen weiteren Vorkampf beim Klitschko Event nächsten Samstag bestreitet Patrick Korte. Patrick ist ein echtes „Essener Urgestein“. Gebürtig in Essen Borbeck geboren und immer schon in diversen Clubs und Vereinen dort aktiv, ist er im gesamten Stadtgebiet quasi bekannt wie „ein bunter Hund“. Patrik ist 1,89 m groß, 110 kg schwer und 31 Jahre alt.

Patrick, wie bist Du zum Boxen gekommen?

Ich habe im Jahr 1997 den Boxkampf zwischen Mike Tyson und Francois Botha im Fernsehen, damals noch auf Premiere gesehen. Bis dahin hatte ich diverse Kampfsportarten ausgeübt,  wie beispielsweise Judo oder Taekwondo. Aber als ich den Kampf im Fernsehen sah, da war für mich klar, ich will unbedingt ausprobieren, zu boxen. In dem Essener Fitnessstudio, in welchem ich zu der Zeit Mitglied war, wurde unter anderem ein Kurs zum Boxen angeboten, also belegte ich diesen. Aber man konnte dort natürlich nicht an richtigen Boxkämpfen teilnehmen. Also meldete ich mich in dem Boxverein in Essen Vogelheim an, wo ich auch Kämpfe machen konnte.

Andererseits war mein Werdegang vielleicht schon viel länger vorgezeichnet, wenn ich so zurückdenke: bereits im Alter von 13 Jahren schenkten mir meine Eltern eine Hantelbank zu Weihnachten. Was sollte ich vor dem Hintergrund noch anderes werden als Boxer?!

Im Jahr 2000 trat ich dem Boxverein bei und hatte im gleich Jahr auch direkt meinen ersten Amateur Boxkampf, im Jahr 2013 habe ich schließlich meinen letzten Amateur Boxkampf gemacht. Ich habe dann bis zum Jahr 2002 aktiv geboxt und danach zunächst eine lange Pause gemacht. Erst im August 2013 habe ich wieder mit dem Boxen angefangen und direkt in dem Jahr im Dezember auch meinen letzten Amateurkampf bestritten. Ich habe mich zu dem Zeitpunkt sofort entschieden, Profi zu werden. Ich hatte bis dahin insgesamt 10 Kämpfe bestritten und davon 7 Kämpfe gewonnen, den letzten im Jahr 2013 natürlich auch. Mein Trainer war durchgängig Franz Stahlschmidt, den ich auch als Gast zu meinen ersten beiden Profikämpfen eingeladen habe.

Die lange Pause zwischendurch bereue ich im nachhinein etwas, denn auch als ich während der Zeit hauptsächlich Bodybuilding etc. gemacht habe, mit dem Herzen war ich immer beim Boxen. PatrickBoxen

Wie kamst Du zum Profi Boxen und weshalb bist Du dorthin gewechselt?

Als ich im Jahr 2013 wieder mit dem Boxen angefangen habe, wusste ich, dass ich unbedingt Profi werden wollte, wenn ich weitermachen würde. Bei den Amateuren gab es einfach keine wirkliche Möglichkeit, vernünftige Kämpfe zu erhalten. Es gab insofern leider keinerlei Perspektive mehr für mich auf eine Weiterentwicklung.  Daher dachte ich, versuch es doch mal bei den Profis. Also nahm ich mit Sebastian Tlatlik Kontakt auf. Sebastian kannte ich noch aus Zeiten des Amateurboxens, ich bin daher auf ihn zugegangen und habe ihn gefragt, ob er mein Trainer und Manager werden könne. Und siehe da, das klappte! Es hat sich relativ schnell etwas getan und jetzt stehe ich da, wo ich bin und bestreite im Vorprogramm zu Klitschko mit dem Trainerteam Sebastian Tlatlik und Frank Rose bereits erfolgreich meinen 3. Profikampf.

Patrick, möchtest Du noch etwas zu Dir privat sagen?

Gerne, also eigentlich bin ich eher ein absoluter Familienmensch. Ich bin verheiratet, habe zwei kleine Kinder, ein sechs Jahre altes und ein drei Monate altes Mädchen. Die Beiden sind mein all und alles, meine Familie ist mir wirklich sehr wichtig.

Jobmäßig bin ich als Sicherheitsfachkraft bei einem größeren Sicherheitsunternehmen beschäftigt und arbeite zudem noch als Personenschützer.

Patrick Korte, Jan Kleen, Sebastian Tlatlik, Frank Rose

Patrick Korte, Jan Kleen, Sebastian Tlatlik, Frank Rose

Da ich zudem sehr verbunden bin mit der Stadt Essen und dort so viele Leute kenne als quasi „Lokalmatador“, würde ich mich in Essen sehr gerne in einem sozialen Projekt engagieren. Einen ersten Schritt haben wir vor einiger Zeit mit Jan Kleen gemacht und seinem Einsatz gegen Mobbing. Aber das richtige Projekt habe ich bisher noch nicht gefunden. Für Vorschläge und Ideen oder Angebote in der Richtung wäre ich daher jederzeit offen!