Der neue kleine Vitamix im Test :-)

Endlich habe ich es über mich gebracht und den (nun nicht mehr ganz) neuen kleinen Vitamix, den S30 erworben! Lange hatte ich mit ihm geliebäugelt, konnte mich aber nicht ganz entscheiden zwischen einem weiteren großen Modell, eventuell einer anderen Marke,  oder einem mobilen kleinen Gerät, welches dann auch urlaubstauglich sein sollte, aber trotzdem die gleiche Leistung wie ein Großer erbringt und damit in der Lage sein sollte, leckere cremige Smoothies und Suppen oder Saucen in gewohnter Qualität zu produzieren :-)

S30vorMixenUnd da es den S 30 nun auch in so vielen verschiedenen neuen Farben gibt, war die Entscheidung wirklich nicht so einfach! Ich habe dann das knallige Rot gewählt, so kann man ihn im Gewusel einer oft von Obst und Gemüse überfüllten Küchenzeile auch nicht übersehen ;-)

Beim Zusammenbauen fällt auf, dass man mehrere kleinere Einzelteile im Gegensatz zum großen Modell zusammendrehen und -stecken muss, so sollte man z.B. auch darauf achten, das Dichtungsgummi nach jedem Mixvorgang einzeln zu reinigen, da sich auch dort Reste vom Pürierten sammeln. Aber die Zerlegung in sämtliche Einzelteile hat hier schließlich den Vorteil, das alles in der Spülmaschine gewaschen werden kann und so ist die Reinigung auf Dauer sehr viel einfacher und bequemer als beim Großen, den man nach einiger Zeit denn doch von Innen mal richtig mit der Hand “schrubben” muss. Neu ist zudem die von Vitamix beigefügte Beschreibung, in welcher empfohlen wird, beim Schichten des zu mixenden Inhalts eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten, erst das Grüne, dann weiches Obst etc. und alles etwas zerkleinerter, schon aufgrund des etwas kleineren Behälters. Letztlich ist aber alles ganz easy, der Behälter ist schnell gefüllt, beim Aufsetzen des Deckels ist noch einmal etwas Fingerspitzengefühl gefragt, denn dieser muss nun dank überarbeiteter Konstruktion beidseitig richtig einrasten, d.h. es sollte leise “klack” machen, dann weiss man, dass dieser fest sitzt und nicht im nächsten Moment die weisse Küchendecke in einem Kermit-giftgrün leuchtet :-D  S30Mixen

Wenn man dies beherzigt, sollte aber alles “safe” sein, statt dem gewohnten Hebelschalter hat der S 30 nur einen Drehschalter, dieser leuchtet direkt bei gegebener Stromzufuhr und beim Einschalten dreht man zunächst gegen einen kleinen Widerstand. Zerkleinern sollte man laut Vitamix zunächst auf kleinerer Stufe und dann langsam erhöhen bis man bei voller Umdrehungsgeschwindigkeit den Smoothie schön cremig werden lässt. Während beim Großen auf Höchstgeschwindigkeit denn auch alles in “Null-Komma-Nichts” smooth ist, dauert es beim Kleinen schon ein paar Sekündchen länger. Aber wie optisch erkennbar, reichen auch die 1 PS aus, um eine völlig stückchenfreie sämige Konsistenz zu erreichen. Geschmacklich konnte ich jedenfalls bisher keinen Unterschied bemerken! Wirklich harte Brocken wie Melonenschale, Avocadokerne etc. habe ich allerdings auch nicht versucht.

S30GadgetFazit: der Kleine ist top! Er bringt seine Leistung dem Großen für die gewünschten Zwecke ebenbürtig! Er nimmt wenig Platz weg, lässt sich zumindest bei Reisen mit dem Auto ohne weiteres im Gepäck verstauen und nicht zu vergessen: Vitamix liefert als Gadgets noch zwei durchaus praktische To-Go-Becher in 600 ml Größe mit, welche doppelwandig sind und den Inhalt somit länger kühl oder warm halten! Für den kleineren Single-Haushalt, als Reisealternative zum Großen oder für nur gelegentliches Smoothie- etc. mixen ist der S 30 in jedem Fall ausreichend und eine tolle Ergänzung zu ansonsten doch eher immobilen Großgeräten.

 

 

 

 

 

 

Ich “Wien” dann mal weg …

Ein Kurzurlaub nach Wien ist schnell organisiert, von Deutschland aus bekommt man selbst ein paar Tage zuvor noch preisgünstige Angebote und wenn man sich etwa schon ein, zwei Wochen vor Reiseantritt entscheiden kann, bleibt man leicht mit Hin- und Rückflug unter 100,- €, eine gewisse Flexibilität vorausgesetzt.

Wiener Melange

Übernachtungsmöglichkeiten sind ebenso zahlreich wie bezahlbar vorhanden. Wer nicht gerade im Steigenberger oder einem anderen Luxustempel im ersten Bezirk absteigen möchte – oder sich dies gezielt leisten will samt verbundenem Ambiente – und gerne ein paar Schritte beim Erkunden einer interessanten Stadt läuft, wird hier bereits ab 45,- € die Nacht im Ibis Budget, gelegen immerhin in der Nähe des Prater Sterns fündig. Nach aufwärts ist selbstverständlich wieder einmal alles, wie in Weltstädten üblich, zu haben!

Kutsche

StraßenschildWien ist in Bezirke eingeteilt und in welchem man sich gerade befindet ist praktischerweise für die Fußgänger und auch andere Reisende auf fast jedem Straßenschild vor dem Straßennahmen erkennbar. Darüber hinaus gibt es Fahrradstationen mit öffentlichen Leihfahrrädern, wie ebenfalls mittlerweile in sämtlichen größeren Städten, an den zentralen Punkten, aber gerade auch in den Randbezirken. Und zufällig beispielsweise auch vor erwähntem Ibis Hotel. Das öffentliche Verkehrsnetz in Wien ist einfach verständlich und überschaubar für ansonsten eher “Nicht-Bahnfahrer”, längs wird alles durch die U1 verbunden und quer durch die U3, Fahrkarten sind einmal entwertet, sowohl für U- als auch S-Bahn gültig und im gesamten Stadtgebiet kostet eine einzelne Fahrt ohne zeitliche Unterbrechungen schlappe 2,20 €. Im Vergleich zu vielen anderen Städten international ein echter Sozialpreis!

So fährt vom Flughafen auch direkt die S7 für ganze 4,40 € innerhalb von 25 Minuten in die City bzw. zum Praterstern, eine günstige Alternative zum Taxi, welches ohne Vorbestellung um die 50 € kostet.

CafeCentralWas schaut man sich in Wien an? Gut, dies bleibt eigentlich jedem selbst entsprechend der persönlichen Vorlieben überlassen. Unsere Empfehlungen lauten, je nach Zeitplan natürlich: den ersten Bezirk, d.h. die Innenstadt ablaufen sowieso! Ein Blick in den Stephansdom werfen, kurz an der Staatsopfer vorbei, durch das Tor zur Spanischen Hofreitschule schreiten und dort den Lipizzanern, welche aus ihren Boxen rausschauen, zuwinken … eventuell eine Kutschfahrt im berühmten “Fiaker” machen.  Nicht zu vergessen, eine Wiener Melange – im Endeffekt ein kleiner Milchkaffee mit aufgeschäumter Milch – in einem der zahlreichen nostalgischen Kaffeehäuser trinken. Einen Kaiserschmarren essen, unbedingt im Café Central! Unter der Woche spielt dort nach alter Kaffeehaustradition Abends ein Pianist. Die Decke wirkt fast sakral mit ihren gotischen Kuppeln. Etwas moderner kommt z.B. das Café Prückel oder das Café Leopold daher.

KaiserSchmarrnDie Kunstausstellungen im Schloss Belvedere sind nett anzuschauen, aktuell gab es dort Egon Schiele und Gustav Klimt zum “Bild der Frau”, nichts ungewöhnliches, sind die Österreicher doch sehr stolz auf ihre beiden vermutlich bekanntesten Maler. Auch im Albertina in der Innenstadt findet man eine ständige Ausstellung zu diesen, ebenso wie im Leopold-Museum. Etwas irritierend im lustigen Sinne war die moderne Ausstellung im Eingangsbereich, so standen dort kleine Schneemannfiguren in einer Vitrine, bezeichnet als “Moderne Kunst” :-) Sind demnach alle Kinder Künstler?!

Ebenso belustigend die Tatsache, dass gerade Egon Schiele wohl eine gewisse Zeit der Besessenheit durchlebte, in welcher er ausschließlich Bleistiftzeichnungen von “masturbierenden Frauen” anfertigte. Ein ganzer Raum hing voll von diesen, das intellektuelle Publikum stand versonnen davor und starrte diese teils minuten- oder gar stundenweise an. Man stelle sich vor, die gleichen kunstbegeisternden Damen finden unter dem heimischen Ehebett einen Playboy, der folgende Ehekrach ist vorprogrammiert … Doch nichts anderes dürften diese Kunstwerke  in der Zeit Ende des 18. /Anfang des 19. Jahrhunderts dargestellt haben.KlimtAusstellung

Ein etwas exotischerer Tipp wäre das Aufsuchen eines der mittlerweile in unserem Nachbarland häufig vertretenen – da zum “medizinischen Gebrauch” freigegebenen Konsums – Hanf-Shops. Kaufen kann man dort vom Samen aufwärts bis zur ausgewachsenen Hanfpflanze alles, samt passenden Düngemitteln und allerlei Gebrauchsuntensilien. Möglicherweise sind die Wiener auch deshalb so entspannt, so wird die alte Kaffeehaus-Tradition “modern” interpretiert fortgesetzt, und dies würde auch das Entstehen so manchen skurrilen, durchaus sehenswerten österreichischen Filmes erklären. Unbedingt anschauen sollte man sich schon zu Hause quasi als Vorbereitung auf den Wien Besuch “Der Aufschneider”, Teil 1 + 2, spielt in Wien und Umgebung, eine etwas untypische Krankenhaussatire über einen “abtrünnigen” Pathologen samt Kollegenschaft. Auf diese Weise erlernt man auch gleich den Wiener Dialekt, ein bisschen Geduld ist bei absoluter Unkenntnis der Sprache oder des österreichischen Charakters und Wortwitzes angebracht. Der Vorteil: mit fortschreitendem Verständnis erschließen sich hier immer neue Pointen ;-)

Der skurrile Humor zeigt sich auch in so mancher U Bahn - Reklame ...

Der skurrile Humor zeigt sich auch in so mancher U Bahn – Reklame …

Vor jedem Österreich Urlaub ohnehin sehenswert ist nachwievor die “Piefke Saga”, “Bad Fuckingen” oder “Der Knochenmann”.

Im Frühjahr, wenn es wärmer wird oder an lauen Sommerabenden setzt man sich schließlich mit einem Bier an die Donau, gesundheitsbewusster ist es, an dieser entlang zu Joggen. Man hat ohnehin den Eindruck, dass auf gesunden Live-Style in Wien sehr viel wert gelegt wird, es gibt viele Bio-Läden, selbst in der Innenstadt zahlreiche Bio-Bäckereien, aber auch Saftbars, Grüne Smoothie Bars oder Salat-to-go-Läden. Modernere Restaurants führen neben den sonst bekannten Mehlspeisen eine Vielzahl an gesunden Gerichten und in einigen Hotels findet sich bereits ein Veganes Frühstücksangebot. Und ein leckeres veganes Eis gibt es jetzt in den ersten Sonnenstrahlen bei “Eis Greisler” oder “Veganista” allemal …

VaseblauEbenso erfreulich: in fast allen größeren Café Häusern + Restaurants findet sich ein WLAN – Hotspot für einfaches Gratis Surfen, dies auch auf verschiedenen öffentlichen Plätzen der City, so ist die sogenannte Innere Stadt, der 1. Bezirk, fast vollständig abgedeckt, aber z.B. auch das Museumsquartier, wo man in der Sonne gemütlich auf den dort aufgebauten Liege-Installationen chillen kann, und in den Hotels sowieso.

Wien ist insgesamt vom Spirit her eine sehr moderne Stadt – so viele vegane Restaurants oder hippe Schmuck- und Designerläden wie im 7. Bezirk dürfte man sonst nur in Berlin finden – hinter einer sehr dekorativen stilvollen sowie historischen Fassade.

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Links im Bild “Streetart” in Wien :-)

Dies war “der erste Streich” … der zweite folgt sogleich, dann stellen wir Euch konkrete Tipps zum Chillen, Shoppen oder Essen und Trinken vor!

 

 

 

 

 

Fleischverzehr fördert Krebs!

“Die Spatzen pfeifen es von den Dächern” … was Veganern und Vegetariern bereits seit Jahren völlig klar ist und neben dem Tierschutz ein wichtiges Argument für den Fleischverzicht oder überhaupt das Meiden tierischer Produkte darstellt, ist plötzlich dieser Tage in sämtlichen Mainstreammedien, in wirklich jeder größeren Tages- oder Wochenzeitung und so gut wie auf allen Online-Nachrichten-Portalen deutlich zu lesen: der Verzehr, insbesondere von sogenannten “rotem” Fleisch sowie von stark verarbeitetem Fleisch wie Wurstwaren, Schinken etc. und deren Zusatzstoffen erhöhe das persönliche Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.

Im Detail stufte die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) Wurstwaren, Schinken, Bacon sowie grundsätzlich stark verarbeitete Fleischwaren als krebserregend ein. Gleichzusetzen also mit Tabak, Asbest oder z.B. Dieselabgasen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) machte hierzu die Aussage, dass der regelmäßige Konsum dieser Fleischwaren das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, bereits um 18% pro täglich verzerrten 50 g ansteigen lasse. Insbesondere die Verarbeitungsprozesse wie Pökeln oder Räuchern wurden als risikoauslösend bewertet.

SchweinZudem wurde der Verzehr von rotem Fleisch generell als “wahrscheinlich krebserregend” eingestuft. Dies entspricht der Einstufung von beispielsweise dem Pflanzenschutzmittel Glyphosat, siehe auch Monsanto! Unter rotem Fleisch wird das Muskelfleisch SÄMTLICHER Säugetiere verstanden, also vom Rind, Schwein, Lamm, Kalb, Schaf, Pferd und Ziege etc. pp. Ausgenommen ist lediglich noch Geflügelfleisch!

Sämtliche offizielle Warnungen beziehen sich jedoch in erster Linie auf die Menge des verzerrten Fleisches pro Kopf: die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt ganz klar einen wöchentlichen Verzehr von maximal 300 – 600 Gramm an Wurstwaren und Fleisch insgesamt. Der reale Durchschnittsverzehr lag aber bereits bei einer Studie in den Jahren 2005-2007 bei der doppelten Menge in Deutschland. So mancher Zeitgenosse dürfte 300 g Fleisch mittlerweile locker allein bei einem Mittagessen zu sich nehmen … durch die “Dumpingpreise” auf dem Fleischmarkt ist Fleisch und sämtliche daraus verarbeiteten Lebensmittel leider zu einem der billigsten Nahrungsmittel überhaupt weltweit geworden. Oft erschwinglicher als Obst und Gemüse!

Was dies für den Umgang mit dem sogenannten Zucht- und Mastvieh bedeutet und über unsere Einstellung zu dem Leben von Tieren aussagt, bedarf keines weiteren Kommentars! Wegschauen und ignorieren, “Vogelstraußpolitik” lautet hier wie immer die Devise der Meisten von uns. Leider. Kuhschwarz

Aber “die Natur rächt sich” … offensichtlich … könnte man zynisch angesichts der nun endlich und überraschenderweise doch noch veröffentlichten, in Fachkreisen eigentlich längst bekannten Forschungsergebnisse sagen.

Zugrunde liegen sollen den Aussagen insgesamt über 800 Studien. Was sagt nun die Fleischindustrie zu den möglicherweise einbrechenden Umsätzen und wie wird hier zukünftig wohl gegengesteuert??? Es verspricht, interessant zu werden …

Hühner im eigenen Garten halten :-))

Einen etwas ungewöhnlichen Traum erfüllte sich Stefan Kuna-Wagenhuber mit seiner Familie, indem sie nunmehr insgesamt 6 Hühner an der Zahl in ihrem eigenen Garten zu Hause in Hamburg halten. IMG_6038

4 von Ihnen sind sogenannte Bielefelder Kennhühner (Bielefeld … gibt´s doch garnicht?! :-) ) und zwei ehemalige Hochleistungs – Hühner hat er, vermittelt von der Hühnerhilfe Rettet das Huhn sogar vor ihrer Schlachtung (“Keulung”) nach ihrer Aussortierung aus der Legebatterie gerettet. Auch diese geben jedoch fleißig noch fast jeden Tag ein Ei, wie er zu berichten wusste.

Vor einigen Wochen haben wir Stefan zu Hause besucht und zu Tipps und Tricks der Hühnerhaltung im heimischen Garten interviewt. Die Anschaffung eines Hahnes bietet sich nach seiner Aussage mit Rücksicht auf die liebe Nachbarschaft wohl eher nicht an und interessanterweise müssen die Eier, um produziert, gelegt zu werden und essbar zu sein, auch gar nicht von einem Hahn befruchtet werden. IMG_6058

Im Schnitt 4 Eier täglich legen die Hühner von Stefan, welche sämtlich passender weise einen Namen mit H am Anfang tragen. Mit ihnen und ihrer artgerechten Haltung haben er und seine Familie schon das ein oder andere Abenteuer erlebt, beispielsweise im Hinblick auf eine seiner Hennen mit “unerfülltem Kinderwunsch” oder aber der Erfüllung behördlicher Anforderungen wie der sogenannten “Aufstallpflicht”, wie sich auf seinem eigenen Blog Stadtlandeier sehr schön nachlesen lässt!

Eins ist jedenfalls klar, einen Hühnerbraten wird es niemals geben, auch wenn Stefan dies ursprünglich zwar geplant hatte ;-) Seine Frau ist zum einen Veganerin und zum anderen hat man die lieben Hühner bereits nach so kurzer Zeit der Haltung in sein eigenes Herz geschlossen, dass eine Schlachtung dieser ohnehin schon emotional unmöglich gewesen wäre :-)

IMG_6042Bielefelder Kennhühner gehören zudem zu den besonders schönen Hühner – Exemplaren!

Aber seht selbst …

Die Kräuter – Staffelei

Der Anbau von Kräutern stellt so manchen Stadtmenschen vor ein Platzproblem, sofern dieser auf seine Terrasse oder Balkonien angewiesen ist und er keinen geräumigen Garten zur Verfügung hat. Einfacher und schöner geht es mit dem schnell selbst gebastelten und trotzdem nett anzusehenden Kräuterregal nach einer Idee von Stefan Kuna-Wagenhuber, den wir dieser Tage in Hamburg besuchten und der uns neben seinen “Stadthühnern” auch seine genial simpel herzustellende Idee für einen Aufbewahrungsort für heimischen Küchenkräuter präsentierte. Er selbst nennt es “Kräuterstaffelei”, da diese nach ähnlichem Prinzip wie eine Malerstaffelei gebaut ist und so platzsparend aufgestellt werden kann :-)

Man braucht zum Nachbau lediglich ein alte Euro/Holzpalette, 2 – 3 Dachlatten, eine Dose farbige Holzlasur oder Öllasur und natürlich jede Menge Kräutertöpfe!

Aber seht selbst, bevor wir uns hier in langen Ausführungen verlieren!

Eine detailliertere Bastelanleitung findet Ihr zudem auf Stefan´s eigenem Blog Stadtlandeier

Veganer sind die besseren Liebhaber ;-)

Wie neueste Forschungen herausgefunden haben sollen, sind Veganer die besseren Liebhaber, berichtet dieser Tage die internationale Tierschutzorganisation PETA auf ihrer Webside.

Wie auch Mediziner bestätigen, sei der beste Weg, blockierte Arterien zu säubern, die Funktionsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems zu verbessern sowie den eigenen Blutdruck dauerhaft zu senken, eine Ernährungsweise, welche einen hohen Anteil an Ballaststoffen enthalte, vor allem aber vorwiegend den Verzehr von Obst, Gemüse und Vollwertprodukten umfasst. Letztere seien hauptsächlich für die nachhaltige Reinigung der Arterien und damit für die Intensivierung des Blutflusses verantwortlich, womit der entscheidende Faktor für die Erhaltung der “Manneskraft” getan sei.

IMG_3483So hätten Untersuchungen der Universität Cleveland ergeben, dass das Verspeisen von Früchten und Gemüse, insbesondere Tomaten mit dem insofern förderlichen Inhaltsstoff Lycopin, die Qualität des männlichen Spermas deutlich verbesserten. Überhaupt seien zahlreiche Studien zu dem Ergebnis gekommen, dass eine vegane Ernährung eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Fortpflanzungsfähigkeit spiele. Ein Hauptgrund dafür ist, dass der regelmäßige Konsum von lipophilen Nahrungsmitteln wie z.B. Fleisch und Milchprodukten, die Qualität des Spermas negativ beeinflussen könne, während die Inhaltsstoffe aus Obst und Gemüse diese anhöben.

Aber nicht nur das Essen stark verarbeiteter Fleischprodukte wie Wurstwaren etc. stünde demnach in engem Zusammenhang mit einer verschlechterten Spermien-Qualität, in der Samenflüssigkeit von unfruchtbaren Männern wurden zudem hohe Konzentrationen von Polychlorid Biphenyl und weiteren gesundheitsschädlichen Belastungen gefunden. Die höchsten Konzentrationen sollen bei in Städten lebenden, bevorzugt Fisch essenden Männern gefunden worden sein. Zudem erhöhe die Menge des verzehrten Fleisches auch die Aufnahme künstlicher Hormone, welche leider heutzutage in der Massentierhaltung regelmäßig in großen Mengen verwendet werden. Gerade diese Hormone führten demnach aber zu einer verringerten Anzahl von gesunden Spermien und erhöhten gleichzeitig das Risiko, an Hodenkrebs zu erkranken. IMG_5508

Befragungen von Frauen hätten darüber hinaus ergeben, dass Vegetarier, besser noch Veganer durch den zusätzlichen Verzicht auf Milchprodukte, einen deutlich angenehmeren Geruch und Geschmack haben würden. Dies wurde von dem ehemaligen weiblichen Pornostar Annie Sprinkler öffentlich bestätigt, deren Vergleichsmöglichkeiten sich auf mehrere hundert Männer bezogen haben soll :-) Aussagegemäß sei es sogar besonders förderlich, ein paar Stunden vor dem Sex Früchte zu essen oder frisch gepressten Obstsaft zu trinken, während der Konsum von Zigaretten, Alkohol, Fleisch oder Milchprodukten oder frittiertem Essen IMG_3108 hingegen das Gegenteil bewirke sowie die Geschmacksqualität des Spermas deutlich senke.

Eine dänische Studie will schließlich festgestellt haben, dass das Durchhalte- oder auch Stehvermögen von Fleischessern im Vergleich mit dem von Vegetariern deutliche Unterschiede aufweise, so hielten Gemischtköstler mit ungefähr gleichen Anteilen von Fleisch und Gemüse in ihrer Ernährung im Durchschnitt 114 Minuten auf einem Trainingsgerät bis zur muskulären Erschöpfung durch, starke Fleischesser schafften es gerade einmal 57 Minuten lang und strikte Veganer überraschten mit einer Leistungsfähigkeit von erstaunlichen 167 Minuten im Schnitt. Rückschlüsse auf die Potenz seien hier erlaubt.

Der Mythos vom zwingend notwendigen Konsum von Fleisch- oder Milchprodukten für leistungsfähige Athleten oder gesundheitlich Verbesserungen dürfte nach diesen Studienergebnissen hoffentlich endlich begraben sein … bis dies jedoch wirklich in der breiten Öffentlichkeit wahr genommen wird, dürfte es jedoch erfahrungsgemäß leider noch einige Zeit dauern! Rückschlüsse für Ihr eigenes Sexleben treffen Sie bitte selbst ;-)

 

Ätherische Öle

Ätherische Öle oder generell Düfte werden schon lange in der Naturmedizin oder Naturkosmetik zu therapeutischen Zwecken genutzt. Während es anregende Düfte wie Pfefferminze, Zitrone oder das bekannte Japanische Heilöl oder auch Eukalyptus gibt, wirken Substanzen wie Vanille, Zimt und vor allem Lavendel eher beruhigend bzw. sogar angst- oder krampflösend.

Eukalyptus wirkt klassisch schleimlösend, auswurffördernd und keimtötend, speziell auch bezüglich solch aggressiver Bakterien, welche letztlich zu einer Lungenentzündung führen können. Traditionell eingesetzt wird es daher bei jeder Art von Erkältungskrankheiten, Bronchitis, insbesondere Hustenreiz, grippalen Infekten, aber auch bei Mandel-, Rachen- oder Ohrenentzündungen hat es eine heilende Wirkung. Eingerieben wirkt es fiebersenkend, kühlend und schmerzlindernd. Eingeatmet aktiviert es direkt die roten Blutkörperchen, welche infolgedessen jeweils mehr Sauerstoff in der Lunge aufnehmen und auf diese Weise sämtliche andere Zellen im Körper besser versorgen können. Als Tee genossen wirkt es zudem schleimlösend, die Inhalation mittels Dampfbad verstärkt die beschriebene Wirkung zur Steigerung der Sauerstoffaufnahme.

Bei Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen kann es jeweils mit einem Tropfen auf die Schläfen seitlich aufgetragen, wieder einen “klaren Kopf” machen und motivationssteigernd wirken. Als Raumspray mit Wasser verdünnt, wirkt es antibakteriell oder virenabtötend und pilzbekämpfend. In einer Duftlampe kann es zudem im Sommer abends zur Vertreibung von Mücken eingesetzt werden. Die Einsatzgebiete sind also vielseitig und stellen sinnvolle Alternativen zu so mancher “chemischen Keule” dar.

imageEin weiteres, auch heute noch häufig eingesetztes sehr bekanntes ätherisches Öl ist das des Lavendels. Überwiegend erhältlich zu therapeutischen Zwecken ist der sogenannte Berglavendel,  Lavendula officinalis oder angustifoli. Er wirkt im wesentlichen beruhigend und daher einschlaffördernd, krampflösend, aber im besonderen auch entspannend bei Kopfschmerzen, sogar Migräne und lindert psychische Spannungszustände. Richtig angewandt kann er antidepressive Eigenschaften besitzen. So können die getrockneten Lavendelblüten abends oder bei entsprechenden Verstimmungen als Tee getrunken werden und auf diese Weise bei Einschlafstörungen, nervösen Unruhezuständen oder Herzklopfen helfen. Ein paar Tropfen Lavendelöl auf das Kopfkissen haben ebendiese Wirkung durch Förderung und Anregung der Serotoninproduktion im Gehirn. Weniger geläufig dürfte seine Anwendung bei Stoß- oder Brandwunden sein, ein paar Tropfen auf diese aufgetragen, wirkt desinfizierend und heilungsfördernd, noch wichtiger aber: schmerzlindernd! In Duftlampen oder als Raumspray eingesetzt wirkt es neben dem überwiegend als sehr angenehm empfundenen Duft ebenfalls zur Abwehr von Insekten sowie auch desinfizierend. Nach einem Sonnenbrand aufgetragen, beruhigt es die gereizte Haut, hier sollte das ätherische Öl in ein sogenanntes Trägeröl wie Mandel- oder z.B. Jojobaöl eingebracht werden. Und auch bei Grippe oder Bronchitis kann es entzündungs- und krampflösend hinsichtlich der damit einhergehenden unangenehmen Reizhustenattacken wirken.

Abzugrenzen ist sein Anwendungsbereich vom Lavandin, welches aufgrund seines deutlich höheren Mentholgehaltes vorwiegend zur Beduftung eingsetzt wird und eine eher anregende Wirkung hat, z.B. daher gut bei Kreislaufschwäche eingesetzt werden kann durch Inhalation oder Auftragen auf die Schläfen. Hierbei aber Vorsicht, denn auf offene Hautstellen oder Wunden aufgetragen, kann das enthaltene Menthol schnell reizend wirken.

Mischen Sie sich Ihre eigenen Duft- oder Wirkkomponenten mit Hilfe eines neutralen Öls aus dem Bio-Laden wie das aufgeführte Mandel-, Jojoba- oder auch Avocado-, Wildrosenöl oder verschiedene unbehandelte Nussöle. Der Phantasie sind – fast – keine Grenzen gesetzt. Über die Einsatz- und Anwendungsgebiete weiterer ätherischer Öle werden wir berichten :-)

 

 

 

Die lieben Neujahrsvorsätze …

Alle Jahre wieder an Sylvester oder auch am ersten Januar des Neuen Jahres nehmen wir uns viele vernünftige Dinge vor, wir geloben Besserung in so mancher Hinsicht, beabsichtigen ab jetzt mehr Sport zu treiben, weniger oder gesünder zu Essen, mehr Gutes für unsere Mitmenschen zu tun, weniger Geld für unsinnigen Konsum auszugeben, mit dem Rauchen aufzuhören oder irgendein anderes beliebiges Laster abzulegen. Die guten Vorsätze für das Neue Jahr sind zahlreich und ebenso zahlreich sind leider auch die Gründe, aus welchen wir denn schließlich meist bereits nach einigen Wochen wieder “das Handtuch schmeißen” und zurück fallen in unsere alten Gewohnheiten und den neu gekauften Entsafter oder das Trimm-Dich-Gerät oder die Mitgliedschaft im Fitnessclub in die Ecke stellen, bei Ebay verkaufen oder schlicht verfallen lassen. Ganze Industriezweige leben davon, die Illusion dieser hochgesteckten Ziele und Vorhaben zu unterstützen und deren einfache Erfüllung jedem Einzelnen zu suggerieren.

Aber weshalb nehmen wir uns gerade zum Jahreswechsel Dinge vor, welche wir das gesamte vorangegangene Jahr stets möglichst weit von uns geschoben haben und deren Verwirklichung bereits seit vielen Jahren vorher nicht von Erfolg gekrönt war?! Werden wir nicht klüger mit der Zeit, mit jedem erneuten Scheitern? Und woran liegt dies genau?

Die schlauen Sprüche, welche um die Jahreswende stets auf Sozialen Netzwerken wie Facebook etc. gepostet werden, sind leider ebenfalls wenig variabel und wiederholen sich in schöner Einheitlichkeit … “ein Neues Jahr ist wie ein neues leeres Buch, dessen Seiten nun von Dir persönlich beschrieben werden müssen..” etc. Das hört sich alles wunderbar poetisch und weise an, doch hat es mir der Realität, in der wir leben und unserem Alltag meist wenig zu tun. Während der Feiertag kommen wir zum Nachdenken, genießen entweder die Auszeit zu Hause oder aber bei wechselnden Festivitäten mit Freunden und Familie und schalten so in gewisser Weise ab und gewinnen einen Abstand vom alltäglichen Einerlei. Wir sind also empfänglich für jede Art von wohlklingenden, abstrakt daher gesagten Weisheiten, welche uns bei unserer mehr oder weniger stattfindenden inneren Einkehr bestätigen.

Doch kaum sind die Festtage vorbei und die erste Arbeitswoche im Neuen Jahr beginnt, gleiten wir auch unmerklich zurück in den gewohnten Alltagstrott und selbst die vollzogene Anmeldung zum Yoga- oder Nichtraucherkurs kann uns vor diesem nicht lange “beschützen”, noch ändert ein solcher Kurs oder aber z.B. die Änderung von Ernährungsgewohnheiten grundlegend etwas an unserem Leben.

Um hier erfolgreich zu sein, wäre eher ein Wechsel in der inneren Einstellung und der Sichtweise auf den eigenen Alltag eine langfristige Strategie, welche mit einem gewissen Potential erfolgreich sein könnte, steckt man sich die eigenen Ziele nicht gleich wieder wie in den Vorjahren viel zu hoch. Es gibt dabei zudem kein auf jeden passendes Einheitsrezept! Versuchen Sie Ihr Leben mal wieder zu genießen, nehmen Sie sich nicht noch zahlreiche weitere vernünftige Dinge vor, welche Sie ab jetzt quasi zu “erledigen” haben, sondern handeln Sie mehr nach dem Lustprinzip! Untersuchen Sie doch für sich selbst, wo es hakt, in ihrem Leben, was gefällt Ihnen an Ihrem Alltag ganz konkret nicht? Was genau macht Sie unzufrieden? Besteht Ihr Leben lediglich oder überwiegend, fast nur aus Verpflichtungen? Aber weniger aus Tätigkeiten, welche Ihnen persönlich Freude bereiten? Sehen Sie auch den neuen Vorsatz zu weniger Fleischkonsum und mehr Gemüse oder die Anmeldung im Fitness-Studio vielmehr als weitere Aufgabe und Verpflichtung an, nicht aber als Ihren inneren Wunsch?

Wenn dies so ist: lassen Sie es gleich! Es hat keinen Sinn! Nehmen Sie sich lieber etwas Schönes vor für das Neue Jahr :-) Was wollten Sie schon lange machen, gestehen sich dies aber nie zu, weil es zu teuer ist, zu unvernünftig, zu egoistisch, zu viel Zeit in Anspruch nimmt oder aber nur Ihrem eigenen ganz persönlichen Vergnügen dient und z.B. nicht auch dem der anderen Familienmitglieder oder dem Partner, denen oder dem Sie sich ständig gegenüber in einem – vermeintlichen – Rechtfertigungszwang befinden und Sie daher ein selbst eingebildetes “schlechtes Gewissen” an deren Verwirklichung hindert?!Kindheit

Jeder von uns trägt solche Wünsche in sich … setzen Sie diese in die Tat um! Zumindest ansatzweise. Möglicherweise leben Sie nur einmal – wir wissen nicht gesichert, ob die Reinkarnation tatsächlich stattfindet! – und Sie wissen nicht, wie lange … also: geben Sie Gas und nehmen Sie sich für das Jahr 2015 erstmalig nicht so etwas dröges langweiliges, vernünftiges vor, sondern etwas, worauf Sie wirklich Lust haben, was Ihnen Spaß bereitet und was schon lange Ihr Herzenswunsch war :-) Und wenn dies darüber hinaus auch noch gesund ist oder aber andere positive Aspekte mit sich bringt, umso besser … wenn nicht, auch egal … für vernünftiges Handeln ist daneben immer noch genug Zeit und vielleicht belohnen Sie sich auf diese Weise einfach für viele andere Dinge, welche entgegen dem reinen “Lustprinzip” aus reiner Vernunft von Ihnen umgesetzt und durchgeführt werden!!

Viel Spaß dabei … es ist wichtig, dass Sie glücklich sind, seien Sie es sich wert :-)

 

Auswirkungen von Ernährung auf den Hautalterungsprozess – Alternative zu Kosmetik und Schönheitsoperationen?

Obst und Gemüse sind mittlerweile fast jedem von uns als verjüngende und gesundheitsfördernde Lebensmittel bekannt, insbesondere aufgrund ihrer antioxidativen, hydrierenden und heilenden Inhaltsstoffe. Aber nicht jeder von uns weiss, dass es tatsächlich möglich sein soll, sein Aussehen durch die Wahl der richtigen Lebensmittel stark zu beeinflussen und unter Umständen sogar um Jahre jünger auszusehen, je nachdem, was man isst. Nach den Ergebnissen neuerer Studien seien weder teure Schönheitsoperationen noch Gesichtscremes mit mehr oder weniger schädlichen chemischen Inhaltsstoffen notwendig, um die eklatante Wirkung zu haben, welche die Bevorzugungen von einerseits förderlichen sowie andererseits das Meiden der falschen Nahrungsmittel bewirken kann. Im weiteren einige Beispiele zu den jeweiligen Kategorien:

Die Guten:

1. Tomaten

IMG_3486Das Lycopin in Tomaten bringt die Haut zum Strahlen und das zusätzlich enthaltene  Vitamin C beseitigt darüber hinaus sogar Hautunreinheiten. Zudem führt der hohe Anteil an Antioxidantien zur Rückbildung von Umweltschäden auf der Haut, Falten werden quasi “wegradiert”. Wichtige Gründe also dafür, mehr Rezepte in der eigenen Küche zu verwenden, welche bevorzugt Tomaten enthalten.

2. Gurken

Sich Gurkenscheiben auf die Augen zu legen, ist ein allseits bekanntes Hausmittel zur direkten Beseitigung von angeschwollenen Augen, aber wussten Sie auch, dass es noch viel wirkungsvoller ist, Gurken zu essen und aufgrund der hydratisierenden Wirkung von Gurken klare und frisch aussehende Haut zu erhalten, welche ebenfalls Gereinigt von unliebsamen roten Flecken oder Pickeln gereinigt erscheint? Das enthaltene Silizium plustert die Haut zudem auf, regt die Kollagen Produktion an, gleicht Falten aus und verschafft ihr eine höhere Elastizität. Die dunkelgrüne Haut der Gurke sollte mitgegessen werden, da direkt unter dieser das meiste Silizium sitzt, bevorzugen Sie daher stets ungespritzte, biologisch angebaute Gurken.

3. Karotten

Angefüllt mir hautunterstützendem Karotin, kann das Verspeisen von rohen Möhren die Haut durchaus lange “prall” und jugendlich aussehend erhalten. Und eine schöne Bräune lässt sich ebenfalls auch ohne stundenlange Strandaufenthalte im Sommer auf diese Weise erreichen. Das Essen von mindestens einer Handvoll Karotten am Tag, hilft eine entsprechenden Teint zu bekommen, ohne die ansonsten teils unangenehmen Nebenwirkungen zu langen Sonnenbadens zu riskieren.

4. Roh oder gekocht?

IMG_3106Während manche Gemüsesorten wie z.B. Tomaten, Brokkoli oder Spinat auch trotz schonendem Kochens oder gerade deshalb, z.B. Tomaten, noch viele Nährstoffe enthalten können, bringen die meisten Früchte und Gemüsesorten den größten gesundheitlichen Nutzen für die Haut, das Verdauungssytem und den Blutkreislauf, wenn sie roh gegessen werden. Sofern Sie daher trotzdem die gekochte Variante bevorzugen, gehen Sie hierbei schonend vor und vermeiden Sie möglichst Röstvorgänge, Backen oder Frittieren, welche insgesamt die chemische Zusammensetzung der Inhaltsstoffe stark verändern. Zusätzlich sei es empfehlenswert, viele naturbelassene Nüsse und “Superfoods” wie z.B. Walnüsse, Cashews mit ihrem hohen Anteil an Tryptophan, sowie Cranberries, Gojibeeren oder auch Chilischoten, Avocados, Ingwer, Knoblauch etc. in den täglichen Speiseplan mit einzubauen.

5. Zitronen

IMG_3664Eine ausgedrückte Zitrone morgens mit lauwarmen Wasser getrunken, führt nach Angabe vieler Ernährungsexperten zur Entlastung und Reinigung der Leber, was insgesamt die Entschlackung des gesamten Körpers unterstützen kann. Eine unbelastete Leber bedeutet zudem auch eine reine Haut. Und grundsätzlich sollte man natürlich nicht das Trinken von viel Wasser über den gesamten Tag verteilt vergessen, um einer Dehydrierung jederzeit vorzubeugen.

Die Schlechten

1. Zucker

Bei der Verdauung von Zucker würden hingegen im Körper jede Menge schädliche Moleküle gebildet, welche wichtige Proteine wie Kollagen und Elastizin schädigen, dies führe wiederum zu einer Beschleunigung des Altersprozesses generell, aber auch zur Förderung derartiger Krankheiten wie Alzheimer, Herzerkrankungen oder Arterienverkalkung. Zudem wird die Bildung von neuem Kollagen behindert. Sofern schon junge Leute beginnen, viele und extrem zuckerhaltige Lebensmittel zu sich zu nehmen, setzen sie sich gezielt der Gefahr einer beschleunigten Hautalterung aus. Allerdings wurde erforscht, dass bereits negative Wirkungen durch eine zukünftig konsequente Vermeidung von Zucker in der Ernährung u.U. größtenteils wieder beseitigt werden können.IMG_3666

2. Alkohol

Ein Genuss in Maßen kann in Ordnung sein, aber grundsätzlich wirken alkoholische Getränke wie ein Diuretikum, welche wiederum das Austrocknen der Haut fördert und damit auch die Faltenbildung. Mit der Zeit kann der exzessive Alkoholkonsum zudem zu angeschwollenen Blutgefäßen und schädlichen Körperfetteinlagerungen führen.

3. Fleisch- und Milchprodukte

Neuste Studien besagen, dass nur wenige Stunden nach dem Verzehr einer einzigen Fleischmahlzeit verschiedene Entzündungsprozesse im Körper begünstigt und angeregt werden. Eine Immunreaktion hierauf wird notwendig. Bei sämtlichen tierischen Produkten ist dies in der Regel eine Ausschüttung von Endotoxinen Bakterien im Blutstrom. Diese Entzündungsreaktion führt in der Folge zu einer Verhärtung der Arterien. Weitere Folgereaktionen sind verschiedene Krankheiten oder unangenehme Konsequenzen wie die Ausbildung von Falten und andere vorzeitige Alterserscheinungen der Haut. Glücklicherweise sind mittlerweile vielerlei Alternativen zu Fleisch- oder Milchprodukten (z.B. diverse Nussmilchsorten oder Sojamilch oder Soja-Produkte, falls Sie auf fleischähnliche Lebensmittel nicht verzichten möchten) oder auch Eiern (z.B. zum Backen) erhältlich, falls Sie diese negativen Folgen an Alterserscheinungen vermeiden möchten.

4. Frittiertes Essen

IMG_3108Auch grundsätzlich gesunde Gemüsesorten können leider zu einem gänzlich ungesunden Lebensmittel werden, sofern diese frittiert gegessen werden. Der Frittiervorgang als solcher verändert die chemische Zusammensetzung der Nahrung, zerstört Vitamine und andere Nährstoffe sowie eventuell vorhandene essentielle Fettsäuren, führt stattdessen zur Bildung von Karzinogenen und anderen Giftstoffen, was wiederum diverse Entzündungsreaktionen im Körper sowie ein Austrocknen der Haut generell nach sich zieht und damit extrem schädlich ist für die Haut im allgemeinen.

5. Koffein

Wie Alkohol wirke Koffein extrem dehydrierend, es führt zu einer Überproduktion des Hormons Kortison, was wiederum einen erhöhten Stresslevel für die Haut impliziert und als Resultat die Ausbildung von zunächst feinen Linien und schließlich Falten haben kann. Zudem entsteht schnell ein negativer Kreislauf von zuviel Koffein, dadurch gestörtem Schlaf, weiterhin verursachter ständiger Müdigkeit mit den Folgen angeschwollener Augen sowie Erschöpfungszuständen. Während ein ein angemessener Koffeingenuss wiederum die gewünschte morgendliche Anregung für den Kreislauf geben kann, ohne diese Auswirkungen nach sich zu ziehen, sollte dieser nicht übertrieben werden und zu einem erhöhten Konsum während des gesamten Tages führen. IMG_3062Gesunde Alternativen sind hier das Essen z.B. eines Apfels oder anderem Obst, ein grüner Tee (enthält weniger Koffein) oder bevorzugt Kräutertees oder die Anwendung von Entspannungspraktiken wie Meditation oder Yoga, wenn man in das nachmittägliche Tief fällt.

Hinweise auf die zugrunde liegenden Studien finden Sie hier: Originalquelle

Die beiden Seiten der Avocado

Avocados sind wirklich ein spektakuläres Lebensmittel: sie sind vollgepackt mit gesunden (Omega 3) Fetten, Carotinoiden, Folsäure und vielerlei krebsbekämpfenden Inhaltsstoffen und Vitaminen wie z.B.  Vitamin E, C, B 1, 2, 3 und 6 sowie vielerlei Spurenelemente und Mineralstoffe, insbesondere Kalium, so dass man ohne weiteres behaupten könnte, die Avocado sei das perfekte Lebensmittel. Nur ein einziger Bissen dieser wundervoll cremigen und erdig schmeckenden Frucht und man wird auch schon vom Geschmack her diesen positiven Lobeshymnen auf die Frucht zustimmen. Darüber hinaus ist sie sehr vielseitig verwendbar, von der Zubereitung in der klassischen Guacamole, als Brotaufstrich oder Dipp oder einfach ausgelöffelt mit einer Sauce angerichtet, im Grünen Smoothie verwendet, um diesem Konsistenz zu geben oder in der Rohkostküche gerne auch in Form von Schokoladenpudding.

Es gibt eigentlich nichts Schlechtes über diese Frucht zu sagen, sofern man nicht auch auf die Art ihrer Gewinnung blickt. Leider hat die Avocado, fast so wie Diamanten eine dunkle und blutige Seite, was dieses Kapitel betrifft.

Der Avocado Baum ist überwiegend in Mexiko und Zentral-Amerika beheimatet und so ist es keine Überraschung, dass weltweit die meisten Früchte von dort aus importiert werden. Im Westen von Mexiko sind daher ganze Landstriche von Avocado-Farmen übersäht und die Reihen dieser sehr langsam wachsenden Bäume erinnern in ihrem Aussehen an die Olivengärten in Süd-Europa, wird es in so manchem Reiseführer beschrieben. Aber diese äußere Idylle hat nichts gemeinsam mit der finsteren Seite des Avocado-Handels.

So ist in Michoacán, einem Staat im Westen Mexikos, die Avocado allgemein bekannt als “Oro Verde” oder “Grünes Gold”, da ihre Ernte mehr Gewinne und Bargeld einbringt als die jeder andere Pflanze und bei dieser Bewertung ist der Handel mit Marihuana bereits eingeschlossen. Aber bekanntermaßen ist überall dort, wo sehr viel Geld verdient wird, die Korruption nicht weit.

Ein Drogen-Kartell mit dem Namen Caballeros Templarios, die “Tempel-Ritter”, sollen den Avocado-Markt vor Ort infiltriert haben und kontrollieren nun den lokalen Handel, von der Produktion bis zum Vertrieb. Hervorgegangen aus einem der dort ansässigen Drogenkartelle, welche ehemals den Handel mit Marihuana, Kokain und Heroin kontrollierten, setzen diese auf eine Vielzahl von neuen Handelsmöglichkeiten und der mit Avocados erschien ihnen besonders vielversprechend. Nun müssen die örtlichen Farmer dort mit ständiger Erpressung rechnen und die Realität ist, das die Templarios jederzeit deren Plantanen übernehmen und die Früchte, wann immer und in welcher Menge sie wollen, mitnehmen könnten.

Die Kartelle bekommen auf ihre Weise immer, was sie wollen, egal ob von den Avocado-Farmern oder den Behörden, die eigentlich angewiesen sind, diese zu in Schach zu halten und zu regulieren. Durch Bestechung und die Androhung von Gewalt, haben die Templarios die offiziell geführten Listen der Farmer mit den Informationen darüber erhalten, welche von diesen wieviel Land bestellen und welche Mengen diese im Einzelnen produzieren. So wissen die Kriminellen exakt, wieviel Geld sie von welchen Farmern verlangen können.

Jeder Arbeitsschritt in der Avocado-Produktion bringt demnach einen Ertrag für das Kartell, angefangen bei den einfachen Pflückern, deren Vermittlungsagenturen gezwungen werden Beträge von ca. 3,50 $ pro Arbeiter und Tag an dieses zu zahlen, bis zu denen, welche die Plantagen kaufen, bestellen und wieder verkaufen. Diese Art der räuberischen Erpressung sei unglaublich ertragreich, schreibt ein Insider, sie bringe dem Kartell in einigen Gemeinden ein geschätztes Einkommen von bis zu 3 Millionen Dollar jährlich ein.

Das Erschreckende daran ist, dass wir, im Unterschied zu den sonst favorisierten Hauptgeschäftstätigkeiten der Kartelle, dem Drogen- und Menschenhandel, nun Allesamt mehr oder weniger beteiligt sind an diesem Geschäft und die Kartelle mehr oder weniger unterstützen. Mehr als 80% der Avocados, welche aus dem Staat Michoacán stammen, werden allein in die Vereinigten Staaten exportiert, aber auch in alle anderen Regionen der Welt von dort aus. Dies bedeutet, dass jedesmal, wenn wir eine Avocado aufschneiden oder wir einen Chips in eine Schüssel Guacamole eintauchen, indirekt den Kartellen in Mexiko helfen, deren gewalttätige Übernahme der Avocado Industrie dort voran zu treiben.

Die einzige Möglichkeit zu verhindern, ein Teil dieses teuflischen Kreislaufes zu sein, wäre daher, stets auf das Herkunftsland der gekauften Avocados zu achten und welche aus anderen Regionen der Welt zu bevorzugen, z.B. aus Kalifornien, oder aber die Rechte der in Mexiko vor Ort ansässigen Farmer zu unterstützen und zu stärken, auf welche Weise auch immer dies bewerkstelligt werden sollte.

Quellen: The horrifying truth about avocados unter Bezugnahme auf Jan-Albert Hootsen